Pius Parsch, St. Gertrud Altar, Taufbild

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St. Gertrud

Die romanische Kirche St. Gertrud ist die "Wiege der Volksliturgischen Bewegung".

Ein Highlight unter den Sakralbauten der nahen Umgebung Wiens ist die Pius-Parsch-Kirche St. Gertrud. (Leopoldstraße 31, 3400 Klosterneuburg)  Das gilt baugeschichtlich und architektonisch, das gilt kirchengeschichtlich in internationaler Perspektive, und das gilt vor allem hinsichtlich ihrer Bedeutung für eine innovative Liturgiepastoral vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) und bis heute. Diese kleine Kirche lebte und lebt durch Menschen, die in ihr feiern und durch ihr einladendes architektonisches Inneres. Das historische Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert fand mit dem international renommierten  Reformtheologen und Chorherren Pius Parsch (1884–1954) im 20. Jahrhundert einen Seelsorger, der es mit einer wachen Gemeinde zum Ausgangspunkt der „Volksliturgischen Bewegung“ machte und damit in die Geschichte eingegangen ist. St. Gertrud wurde international als „Wiege der Volksliturgischen Bewegung“ bekannt, von deren Früchten die Kirche auch heute lebt.